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Physiotherapie Tschopp & Hilfiker

Englisch-Gruss-Strasse 32 Haus Euklid, 3902 Glis

Physiotherapie. Beratung. Wissenschaftsbasiert

Herzlich willkommen. Wir freuen uns auf Sie.

Telefon: 027 530 03 06

Marielle: 079 662 47 24

Roger: 079 688 34 90

E-Mail: tschopphilfiker@physio.praxismail.ch

Praxis-Flyer Team Angebot

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Physio im Olympica online buchen

Kurse für Physiotherapeut:innen

Infos für Ärzt:innen: Links, Verordnungen (Tipps und Download)

Klicken Sie auf die Bilder

Herzlich willkommen bei uns!
Wir arbeiten zu zweit in einer kleinen gemütlichen Praxis in Glis. Zusätzlich therapieren wir auch im Olympica in Glis.

Wussten Sie, dass unsere Muskeln entzündungs-hemmende Stoffe produzieren?

Aber nur, wenn man sie benutzt!
Wir haben Erfahrung und integrieren gerne wissenschaftliche Erkenntnisse in unsere Arbeit.

Zuhören und Beobachten sind wichtig, wir nehmen uns Zeit, die Ursachen Ihrer Probleme zu ergründen.



Wir können Ihnen zeigen, wie man im Fitnesszenter, in der Wohnstube oder in der Natur trainiert.

Training ist für ältere Menschen mit Gesundheitsproblemen noch wichtiger als für junge Gesunde.
Ob Schmerzen im Fuss, Knie oder in der Hüfte; oder falls Sie einfach wieder fit werden wollen.

Ob mit manueller Therapie oder mit aktiven Übungen, wir versuchen zu helfen.

Bei uns lernen Sie auch, sich selber zu helfen.

Möchten Sie lieber in der Gruppe trainieren?

Auch das können Sie bei uns.

Wir bieten verschiedene Gruppenaktiviäten an.
Haben Sie Fragen? Reservieren Sie online oder telefonisch einen Termin.

Marielle und Roger beraten Sie gerne.

Die erste Beratung ist gratis.

Die Therapie wird von der Krankenkasse bezahlt.

Wir freuen uns auf Sie!

Klicken Sie hier, um einen Termin abzumachen.

Körperliche Aktivität ist wichtig. Das gilt für Menschen mit Gesundheitsproblemen fast noch mehr als für Gesunde.

Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass dies jedoch nicht so einfach ist.
Wir helfen Ihnen dabei.

Wir können Ihnen helfen, die Belastung richtig zu dosieren, Fehler zu vermeiden und Freude an der Bewegung zu bekommen.
Wenn Sie möchten, kommen wir auch mit Ihnen auf die Langlaufskis.
Ab September sind wir auch im Olympica tätig

Vorerst bieten wir dort montags zwischen 18.00 und 20.00, sowie donnerstags zwischen 08.00 und 10.00 zusätzlich Physiotherapie an.

Klicken Sie hier, um einen Termin abzumachen.

Wir freuen uns riesig über diese Gelegenheit und diese Zusammenarbeit.
So können wir neben dem Training ohne Geräte nun auch ein Krafttraining an Geräten und mit Hanteln mit unseren Patient:innen durchführen.



Physiotherapie Tschopp & Hilfiker

Unser Angebot

Hier finden Sie eine Auswahl unserer Angebote. Klicken Sie auf die Bilder, um mehr zu erfahren.
Sie finden hier nur eine kleine Auswahl von unserem Angebot. Wir behandeln alle Probleme des Bewegungsapparates.

Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

Besonders viel Erfahrnung haben wir bei chronischen Problemen, diese Behandlungen fordern sehr viel Geduld - oft wurde ja schon viel probiert und es dauert eine Zeit, bis sich der Erfolg einstellt.
Ob zur Verbesserung der Beweglichkeit oder zur Schmerzlinderung, manuelle Therapie kann einen wichtigen Beitrag dazu bringen.

Marielle ist ausgebildet in Cyriax und SAMT, Roger in Maitland und SAMT (OMT SVOMP).

Damit Sie nicht immer zu uns rennen müssen, zeigen wir Ihnen, wie Sie sich selber mobilisieren können. Wir helfen Ihnen, sich selber zu helfen.

Brauchen Sie Physiotherapie, können aber Ihre Wohnung nicht verlassen? Wir behandeln Sie bei Ihnen zu Hause.

Voraussetzung: Sie wohnen in Glis, Brig oder Naters und auf der Verordnung ist der Vermerk "Domizilbehandlung".

Selbstverständlich wird die Therapie von der Krankenkasse bezahlt.

Wir bieten die GLA:D Kurse für Arthrose oder für Rückenschmerzen an. Vier Einzelsitzungen plus 14 Gruppentherapien.

In der Gruppe lernen Sie wichtige Elemente der Krankheit kennen und trainieren mit individuell angepassten Übungen. Die Therapie wird von der Krankenkasse bezahlt.

Hier klicken für mehr Informationen

In vielen Fällen von Hüftschmerzen kann eine gezielte Trainingtherapie, unterstützt durch manuelle Therapie, helfen.

Egal ob ein Hüftimpingement, eine Arthrose, oder eine Tendinopathie, wir kennen und befolgen die aktuellsten internationalen Empfehlungen.

Haben Sie beim Training Hüftschmerzen? Wir können zusammen mit Ihnen Ihre Übungen anschauen und Tipps geben, was Sie eventuell verbesser könnten.


Haben Sie ein Ziel und brauchen Tipps für das Training? Oder möchten Sie einfach fitter werden und weniger Zeit auf der Coach verbringen? Roger (nein, leider nicht der Federer) kann Ihnen helfen.
Ob Kraft oder Ausdauer, wir kennen die neusten wissenschaftlichen Tipps für ein gesundes und erfolgreiches Training.

Von einer einzelnen Beratungssitzung, bis zu einem Trainingsplan oder einem persönlichen Coaching ist alles möglich.
Auch im hohen Alter können Sie die Kraft und die Funktionsfähigkeit verbessern und Muskelmasse aufbauen. Wir planen mit Ihnen ein langfristiges Training, bei dem wir zuerst den Schwerpunkt auf das Gleichgewicht und das Erlernen des korrekten Trainings legen; danach bauen wir die Muskelmasse auf und verbessern die Muskelleistung ("Power"). Sie denken, Sie seien zu alt dafür? Nein, gerade im Alter bringt ein Krafttraining enorme Vorteile. Ob 60, 70, 80 oder älter: Krafttraining wird ihr Alltag verbessern. Zugegeben, Training ist nicht einfach und wirkt nur, wenn man es macht. Wir begleiten Sie. Je nach Wunsch können wir mit Ihnen ein Heimprogramm erlernen, gemeinsam mit Ihnen trainieren oder Ihnen ein Training in einem Fitnesszenter instruieren.
Auch für die Schulter empfehlen die interantionalen Top-Expert:innen für die meisten Diagnosen eine aktive Therapie, falls nötig unterstützt durch manuelle Therapie.

Wir kennen die aktuellste wissenschaftliche Literatur und können Ihnen eine individuell angepasste Therapie bieten.

Wir haben uns auch wissenschaftlich mit der Schulter befasst und die Resultate von 177 randomisierten Studien zusammengefasst. (Hier klicken)

Sie müssen natürlich diese Studie nicht lesen; kommen Sie einfach zu uns und wir beraten Sie!
Wir kennen die aktuellsten, wissenschaftlich geprüften und erfolgreichen Therapien gegen Rückenschmerzen.

Rückenschmerzen bessern sich oft innerhalb von wenigen Wochen. Doch sie können auch anhaltend Probleme verursachen.

Nicht jeder Rückenschmerz benötigt die gleiche Therapie, wir passen die Behandlung individuell an Ihre Problematik an.
Eine aktive Therapie bringt meist die besten Erfolge. Aber sogar Tour de France Gewinner lassen sich massieren. Rehabilitation ist ein Wechsel von Belastung und Erholung, da kann die Massage helfen.

Wir setzen Massage gezielt zusammen mit anderen Massnahmen ein, zum Beispiel zwischen Mobilisationen oder Übungen.

Aber Sie können bei uns auch eine Wellness-Massage buchen.
Die kognitiv-funktionelle Therapie wurde als körperlich-geistiger Ansatz zur Bewältigung von Schmerzproblemen entwickelt, wenn diese zu Behinderungen führen und belastend sind. Zuerst nehmen wir uns eine Stunde Zeit, um Ihre Geschichte anzuhören, herauszufinden, was die Probleme verstärkt oder bessert. Das Ziel ist danach, schmerzverstärkendes Verhalten mit schmerzlinderndem Verhalten zu erstetzen.

Diese Therapieform wurde in Studien als getestet und zeigte sich als erfolgreich.
Manuelle Therapie, aktive Übungen zur Verbesserung der Beweglichkeit, der Stärkung der Muskulatur und für eine bessere Bewegungskontrolle und Koordination, sind oft die Pfeiler unserer Behandlung.

In jedem Fall versuchen wir, Ihnen beizubringen, wie Sie sich selber helfen können.

Nackenschmerzen werden meistens innerhalb von 2 bis 12 Wochen besser, selten können Sie jedoch länger bestehen bleiben.
Jede 4. Person ab 65 Jahren und jede 3. Person ab 80 Jahren stürzt mindestens einmal pro Jahr.
Wir können Ihnen helfen, ihr Sturzrisiko zu erkennen und zu vermindern.
Fragen Sie Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt, sie oder er kann Sie bestens beraten.

Ist das Sturzrisiko erhöht, muss man die Gründe für das erhöhte Risiko therapieren. Ist zum Beispiel das Gleichgewicht, die Kraft oder die Angst das Problem, so können wir Ihnen helfen.
Klicken Sie hier, um herauszufinden, wie hoch Ihr Sturzrisiko ist und was Sie dagegen tun können.
Die meisten älteren Menschen haben ein erhöhtes Sturzrisiko. Wir können helfen, Ihr Risiko zu senken.
Gleichgewichts- und Krafttraining sind zwei Pfeiler der Sturzprävention.
Wichtig ist ein herausforderndes Training, das den Fähigkeiten entsprechend angepasst und gesteigert wird.
Wir bieten Einzeltherapie oder Gruppentherapie an.
Wir können auch die Wohnung auf Sturzgefahren untersuchen und Tipps geben, wie Sie diese reduzieren können.
(Hier klicken für mehr Informationen zum Thema Sturzgefahr.)
In einer Gruppe von maximal 5 Personen trainieren wir Kraft und Geschicklichkeit um das Sturzrisiko zu senken.

Auch in der Gruppe können wir die Schwierigkeit der Übungen an die einzelnen Teilnehmenden anpassen.
Die Gruppe hilft bei der motivation und der Steigerung der Selbstwirksamkeitserwartung ("Wenn meine Kollegin das kann, kann ich es auch").

Sie können die Gruppentherapie entweder mit einer ärztlichen Verordnung besuchen (bezahlt von der Krankenkasse),
oder Sie können die Therapie selber bezahlen (25 CHF pro Sitzung, 10er Abo 200 CHF)
Die Behandlung von Sehnenproblemen kann langwierig sein.
Wir stützen uns auf die neusten wissenschaftlichen Daten und passen die Therapie auf Ihre spezielle Situation an.
Die genaue Ursache ist unklar. Oft handelt es sich um eine Überlastung, die zu einer unzureichenden Sehnenreparatur führt, die die Sehne anfällig für Mikrorisse und Degeneration macht. Wichtig ist das Unterscheiden der Belastungen: Wenn die Sehne wie eine Sprungfeder belastet wird, ist es problematisch.

Diese Belastungen wollen wir vermeiden. Der Muskel und die Sehne benötigen jedoch eine angepasste Belastung für eine optimale Rehabilitation.
Wir haben drei Pakete: Bronzé (200 CHF), Silber (300 CHF) und Gold (500 CHF). Sie bestimmen die Ziele und wie viel Zeit pro Woche Sie für das Training aufwenden können. Bei allen Paketen machen wir eine Zielvereinbarung, Leistungstests und einen Trainingsplan. Je nach Paket kommen 3, 6 oder 12 gemeinsame Trainingseinheiten dazu. Wir trainineren Beweglichkeit, Gleichgewicht, Bewegungskontrolle, Kraft und Ausdauer. Bei den Paketen Silber und Gold führen wir zu Beginn und am Ende auch einen Laktattest (Laufen oder Fahrrad) durch.
Im Alter verliert man nicht nur die Kraft, sondern noch mehr die Fähigkeit, die Muskeln schnell zu benutzen.
Doch gerade heikle Situationen, wie sich beim Stolpern auffangen zu können, benötigt schnelle und kräftige Muskulatur.
Da hilft das Power-Training. Hier wird - immer unter fachkundiger Aufsicht - ein Teil der Bewegung schnell durchgeführt.
indKommen Sie vorbei, wir zeigen Ihnen, was Power-Training im Alter ist.
Keine Angst vor Hanteln im Alter.
Ein langsam aufgebautes Hanteltraining unter Aufsicht einer Expertin oder eines Experten hat enorme Vorteile:
Sie trainieren in wenig Zeit viele Muskeln und zusätzlich zur Kraft wird auch die Bewegungskontrolle und das Gleichgewicht trainiert.

Lassen Sie sich von uns beraten, ob in der Englischgruss-Strasse oder im Olympica in Glis.

Bei Schwellungen der Arme oder der Beine, zum Beispiel nach einer Krebserkrankung, wenden wir auf ärztliche Verordnung eine zweistuffige Therapie an:

1) tägliche Lymphdrainage und Bandagierung bis sich der Umfang des Armes oder des Beines stabilisiert. 2) Massgeschneiderte Strümpfe (falls nötig). Das Ausmessen und Masschneidern der Strümpfe lassen wir durch unsere Partnerfirmen durchführen. Meistens benötigt es die tägliche Behandlung während 2 Wochen.
In einer Gruppe von maximal 5 Personen trainieren wir Kraft und Geschicklichkeit.
Die Gruppe motiviert und hilft in schwierigen Momenten.
Wir können die Schwierigkeit der Übungen auch in der Gruppe an die einzelnen Teilnehmenden anpassen.
Sie können die Gruppentherapie entweder mit einer ärztlichen Verordnung besuchen (bezahlt von der Krankenkasse),

oder Sie können die Therapie selber bezahlen (25 CHF pro Sitzung, 10er Abo 200 CHF)
Ab September sind wir auch im Olympica tätig

Vorerst bieten wir dort montags zwischen 18.00 und 20.00, sowie donnerstags zwischen 08.00 und 10.00 zusätzlich Physiotherapie an.

Klicken Sie hier, um einen Termin abzumachen.

Wir freuen uns riesig über diese Gelegenheit und diese Zusammenarbeit.
So können wir neben dem Training ohne Geräte nun auch ein Krafttraining an Geräten und mit Hanteln mit unseren Patient:innen durchführen.
Sprunggelenksprobleme können viele Ursachen haben.
Misstritte, Arthrose oder Instabilität.

Meist kann eine aktive Übungstherapie, eventuell kombiniert mit manueller Therapie, gute Resultate erzielen.
Wir können das Gleichgewicht und die Stabilität, sowie die Beweglichkeit verbessern.

Manchmal braucht es auch ein Tape, um das Gelenk solange zu stabilisieren, bis das die Muskulatur wieder übernehmen kann.
Möchten Sie eine Beratung für Ihre wissenschaftlichen Arbeiten?

Sollen wir Ihre Daten analysieren?
Benötigen Sie Hilfe bei der Darstellung der Resultate?
Brauchen Sie ein paar Datenvisualisierungen - d.h. Graphiken, die eine Geschichte zu den Daten erzählen?
Auch das können wir bieten.

Kontaktieren Sie uns. Eine erste Besprechung ist gratis, so können wir gemeinsam entscheiden, was für eine Zusammenarbeit in Frage kommt.
Wir führen eine sanfte Manuelle Therapie durch. Falls nötig, benutzen wir die Manuelle Therapie zur Verbesserung der Beweglichkeit. Doch das Ziel ist, dass wir den Patient:innen danach zeigen, wie sie die Beweglichkeit selber verbessern können.
Manipulationen mit Impuls, d.h. Gelenke zum "Knacken" bringen, können wir auch - wir sind aber überzeugt, dass es dies nur in den allerwenigsten Fällen braucht.
Vertrauen Sie uns, wir sind sehr gut ausgebildet in Manueller Therapie.
Wir machen Leistungstests (z.B. Laktattests; Kraft-Geschwindigkeits-Tests, Gleichgewichtstests) und helfen Ihnen bei der Trainingsgestaltung.

Wir haben keine Erfahrung im Trainieren von Weltmeistern, aber wir wissen, wie man für die Gesundheit trainiert. Und wie man den Gommer schneller läuft, wissen wir auch.
Bei uns steht aber die Gesundheit im Zentrum und nicht die Leistung. Aber etwas Leistung tut auch der Gesundheit gut.
Uff, die WHO empfiehlt ganz viel körperliche Aktivität im Sport, vor allem im Alter.

Das zu erreichen ist nicht für alle ganz einfach

Wir können Ihnen jedoch dabei helfen.
Ob wir einfach ein Programm zusammenstellen oder gemeinsam mit Ihnen trainieren: Wie Sie möchten. Kommen Sie vorbei.
Krafttraining mit freien Gewichten ist sehr wirkungsvoll um Ihre Knochen zu stärken. Dies zeigte zum Beispiel die australische Liftmor Studie. Wir bieten das Liftmor Training auch bei uns in der Praxis an.

Falls Sie Osteopenie oder Osteoporose haben, wird Ihnen die Ärztin oder Arzt eine Verordnung für dieses Training ausstellen. Das Training wird von der Krankenkasse bezahlt.

Klicken Sie hier für mehr Informationen.

Physiotherapie Tschopp & Hilfiker

Unsere Philosophie

Unsere Erfahrungen als Patient:in, Physiotherapeut:in und Wissenschaftler:in zeigen uns, dass passive Therapien oft nur kurzfristig helfen. Der Körper braucht optimal dosierte Bewegung und dies sehr oft und regelmässig. Manuelle Therapie und andere unterstützenden Massnahmen bieten wir natürlich auch an; das Ziel bleibt jedoch immer, dass die Patient:innen lernen, sich langfristig selber zu helfen.

Jede:r muss seine eigene Art von körperlicher Aktivität finden, am besten in einer Form, die auch noch Spass macht. Für die einen ist dies ein Fitness-Center, für die anderen ist dies ein Tanzkurs oder eine Wanderung. Für Marielle und Roger ist es zum Beispiel Joggen in der schönen Bergwelt oder Radfahren auf dem Heimvelo. Wir versuchen, spezifische Übungen in den Alltag einfliessen zu lassen. Natürlich war das Üben am Bahnhof (siehe Bild) nur für die Photographin, aber wir versuchen vor allem, mit Ihnen Übungen zur erarbeiten, die Sie überall ohne Hilfsmittel durchführen können.

Für uns ist die Untersuchung ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Sie ist nicht nur der Startpunkt der Therapie, sondern zieht sich durch die ganze Therapiezeit hindurch.

Wichtig ist für die Patient:innen und für uns eine gemeinsame Entscheidungsfindung. Wir versuchen, die Patient:innen so zu informieren, dass sie mitentscheiden können.

Die Untersuchung wird bei Problemen, die noch nicht sehr lange bestehen, so aussehen, dass wir in den ersten Sitzungen kurze Untersuchungen mit Probebehandlungen abwechseln. Schon in der ersten Sitzung werden wir eine Probebehandlung durchführen.

Solange wir uns nicht sicher sind, was alles zu den Problemen beiträgt, werden wir pro Sitzung nur eine mögliche Quelle der Probleme behandeln. Würden wir hier mehr als eine mögliche Quelle behandeln, wüssten wir nicht, welche zum Erfolg geführt hat.

Behandeln wir zu Beginn nur eine Quelle, so wissen wir bei einer Veränderung der Symptome, dass diese wahrscheinlich auf diese Behandlung zurückzuführen sind. Wobei uns der natürliche Verlauf durchaus täuschen kann: So ist nicht jedes Besserwerden auf uns zurückzuführen - aber psst, dass sagen Sie bitte nicht weiter...

Bei Problemen, die schon länger, dass heisst seit mehreren Monaten, bestehen, müssen wir uns für die ersten Sitzungen mehr Zeit nehmen um den atient:innen eingehender zuhören zu können. Ihre Erzählungen zeigen uns, wo wir therapeutisch ansetzen müssen. Oft haben sich durch die Probleme auch Verhaltensweisen eingeschlichen, die wir ändern müssen - und wir alle wissen, Verhaltensänderungen brauchen Zeit und Geduld.

Squats am Bahnhof. Marielle Tschopp, Roger Hilfiker, Physiotherapie Tschopp & Hilfiker Brig, Glis, Mit freundlicher Genehmigung. Copyright Héloïse Maret / Le Nouvelliste
Mit freundlicher Genehmigung. Copyright Héloïse Maret / Le Nouvelliste



Physiotherapie Tschopp & Hilfiker

Team

Marielle Tschopp

Physiotherapeutin


Ich bin in Leukerbad aufgewachsen, habe in Brig das Kollegium besucht und 1991 die Matura gemacht. Von 1992 -1996 besuchte ich die Physiotherapieschule in Leukerbad und habe mich zur Physiotherapeutin ausbilden lassen. Mittlerweile darf ich eine über zwanzigjährige Erfahrung als Physiotherapeutin ausweisen, habe in Akutspitälern in Visp, Brig und Zofingen, in der Rehabilitationsklinik Leukerbad, in einem Übergangsheim in Heimberg und in Privatpraxen gearbeitet.

Zudem absolvierte ich ein Nachdiplomstudium Master of Advanced Studies in Social Services and Healthcare Management, schloss dieses 2008 ab und arbeitete daraufhin als leitende Physiotherapeutin, zuerst von 2007-2010 im Spital Zofingen und von 2013 -2017 im Spitalzentrum Oberwallis.

Ich bildete mich unter anderem auf dem Gebiet der muskuloskelettalen Physiotherapie weiter, habe mich vertieft mit der Sturzproblematik auseinandergesetzt und durfte im Auftrag von Physioswiss (Schweizer Physiotherapie Verband) und unter der Führung der BFU am Projekt «StoppSturz» / «Parachutes» mitarbeiten.

Kürzlich habe ich mich zur GLA:D (Schweizer Arthrose Programm) Therapeutin ausgebildet.

Generell steht für mich eine möglichst aktive Therapie und Beratung im Vordergrund. Mir ist es wichtig ihre Probleme gut zu erkennen und gemeinsam mit ihnen geeignete Möglichkeiten zu erarbeiten, ihre Probleme anzugehen. Dabei leite ich sie an, wie sie diese Massnahmen für ihre Situation am besten durchführen können, und begleite sie kontinuierlich dabei, ihre Ziele zu erreichen.






Marielle Tschopp, Physiotherapie Tschopp & Hilfiker, Physiotherapeutin Brig, Glis

Fachliche Weiterbildungen

  • Cognitive Functional Therapy 2012 (Prof. Dr. Peter O'Sullivan)

  • Cognitive Funtional Therapy 2017 (Dr. Kjartan Vibe Fersum)

  • Hüfte und Knie: Complex Understanding for Simple Solutions (Dr. Erik Meira)

  • Schulterkurs (Adam Meakins)

  • GLA:D Schweiz Arthrose

  • Bobath Grundkurs

  • Beckenboden-Basiskurs nach dem Tanzberger-Konzept

  • Orthopädische Medizin Cyriax, Schulter, Ellbogen, Hüfte, Knie

  • Manuelle Therapie SAMT

  • Manuelle Triggerpunkttherapie

  • Mobilisation des Nervensystems NOI

  • Aqua-Fit Leiterinnen-Ausbildung

  • Kinetic Control- Dynamische Stabilität und Muscle-Balance: LWS, Rumpf, HWS und Schulter

Management Weiterbildungen

  • Master of Advanced Studies in Social Services and Health Care Management, Hochschule für Soziale Arbeit / Hochschule für Wirtschaft Luzern.

  • CAS Leadership, Berner Fachhochschule BFH, Bern.

Didaktische Weiterbildungen

  • SVEB-1 Lernveranstaltungen mit Erwachsenen durchführen.

  • Praxisausbildnerin FH. Nachdiplomkurs.

Andere Tätigkeiten Marielle Tschopp
Auswahl Projekte:

Krafttraining ohne Geräte
Kongressposter 2012

Meta-Analyse
Hospital Associated
Disability
Kongressvortrag

Manual
Training
Sturzprävention
Bfu

Manual
Training Sturzprävention
Bfu,
2. Version

Titelseite des Artikels über Powertraining bei älteren Menschen von Marielle Tschopp.

Meta-Analyse
Powertraining
bei älteren Menschen

Posterpreis
Physiokongress 2006

LinkedIn

Roger Hilfiker

Physiotherapeut, Klinischer Epidemiologe


Ich wuchs im Berner Oberland und in Bern auf. Da ich ein angefressener Laungläufer war, wollte ich die Physiotherapieausbildung unbedingt in Leukerbad absolvieren. Dies tat ich von 1990 bis 1994.

Nach dem Abschluss arbeitete ich bis 1996 im Spital Brig, danach zwei Jahre bei Raymond Mottier und Nicolas Mathieu in deren Privatpraxis in Sion, bevor ich in Brig als selbständiger Physiotherapeut in der Praxis Zanella Bellwald Hilfiker therapierte.

Im Jahr 2000 wurde ich stellvertretender Leiter der Physiotherapie in der Reha-Klinik in Leukerbad und 2004 wechselte ich an die Fachhochschule HES-SO in Leukerbad.

Nach meiner berufsbegleitenden Masterausbildung in Zürich und Maastricht arbeitete ich 2007 und 2008 in der Paraplegikerforschung in Nottwil und 2009 und 2010 an der Berner Fachhochschule. 2010 kehrte ich zurück ins Wallis, wo ich bis Ende 2022 an der HES-SO unterrichtete und forschte.

Zwischen 2010 und 2021 studierte ich berufsbegleitend an der Graduate School for Health Sciences der Universität Bern und schloss mit einem PhD (Doktor der Philosophie) in Gesundheitswissenschaften und Epidemiologie ab.

Ich bin überzeugt, dass vor allem eine aktive Therapie zum Erfolg führt. Ich bin jedoch auch in manueller Therapie (SAMT und OMT SVOMP/IFOMT) ausgebildet, und kann so auch nachhelfen, um die Beweglichkeit zu verbessern.

Neben meiner praktischen Tätigkeit, wirke ich weiter in der Lehre und Forschung.






Roger Hilfiker, Physiotherapeut, Physiotherapie Tschopp & Hilfiker, Brig, Glis

Fachliche Weiterbildungen

  • Cognitive Functional Therapy 2012 (Prof. Dr. Peter O'Sullivan)

  • Cognitive Funtional Therapy 2017 (Dr. Kjartan Vibe Fersum)

  • Hüfte und Knie: Complex Understanding for Simple Solutions (Dr. Erik Meira)

  • GLA:D Schweiz Arthrose (Prof. Dr. Ewa Roos, Prof. Dr. Soren T. Skou)

  • GLA:D Schweiz Rücken (Prof. Dr. Jan Hartvigsen)

  • Kompressionsneuropathien (Prof Dr. Annina Schmid)

  • OMT IFOMT Orthopädische Manuelle Therapie (Ausbildung SVOMP)

  • Manuelle Therapie SAMT, inklusive Manipulationen (J.C. Stens, R Mottier)

  • Manuelle Lymphdrainage & Bandagieren

  • Manuelle Triggerpunkttherapie

  • Trainerausbildug Swiss Olympic

  • Krafttraining mit Hanteln (Jean-Pierre Egger)

  • Neurodynamische Behandlung

  • Aqua-Fit Leiter-Ausbildung

  • Nordic-Walking Leiterausbildung

Wissenschaftliche Weiterbildungen

  • Master of Physiotherapy Sciences, Universität Zürich & Universität Maastricht

  • PhD Health Sciences, Epidemiology, Graduate School for Health Sciences (GHS), Faculty of Medicine, University of Bern

  • Rasch Analysis, University of Leeds (A. Tennant)

  • Systematic Reviews in Context (Prof. Dr. Matthias Egger, Prof. Dr. Jonathan Sterne, Prof. Dr. Peter Jüni)

  • Indirect comparisons and network meta-analysis: A practical approach (Prof. Dr. Julian Higgins, Prof. Dr. Georgia Salanti)

  • Survival Analysis (Prof. Dr. Marcel Zwahlen, Prof. Dr. Jonathan Sterne, Prof. Dr. Matthias Egger)

  • Statistical Analysis with Missing Data (Prof. Dr. James Carpenter)

  • Advanced Methods in Meta-Analysis (Prof. Dr. Georgia Salanti, Dr. Guido Schwarzer)

  • Flexible Parametric Survial Analysis (Prof. Dr. Paul Lambert)

  • Assessing Bias in Randomized and Non-Randomized Studies: New Approaches, New Tools (Prof. Dr. Jonathan Sterne, Prof. Dr. Julian Higgins)

  • Causal inference in observational epidemiology (Prof. Dr. Miguel Hernan, Prof. Dr. Marcel Zwahlen)

  • Multilevel Modeling: Analysis of Clustered Data (Prof. Martin Rösli)

  • Causal Inference (Prof. Dr. Marcel Zwahlen und Dr. Thomas Gsponer)

  • Clinical Investigators I: basic GCP and clinical research training course; Clinical Investigators II: advanced GCP and clinical research training course (CTU Bern)

  • Systematic Reviews and Meta-Analysis of Diagnostic Test Accuracy Studies (Dr. A.W.S. Rutjes, Dr. Yemisi Takwoingi)

  • Clinical Investigators I: basic GCP and clinical research training course

  • Clinical Investigators II: advanced GCP and clinical research training course

  • Prognosis Research in Health Care: Concepts, Methods and Impact (Prof. Dr. Richard Riley & Prof. Dr. Daniëlle van der Windt, Keele University)

  • Writing a Journal Article (Prof. Dr. Nicola Low)

Didaktische Weiterbildungen

  • Studierende aktivieren - Lernerfolge fördern (Universität Bern, 2 Tage)

  • Das Problemoriente Curriculum (Universtiät Bern, 2 Tage)

  • Problemorientiertes Lernen: Gestaltung motivierender Lernaufgaben (2 Tage)

  • Workshop Multiple Choice Fragen erstellen (2 Tage, Universität Bern)

  • Storytelling in der Hochschullehre (Universität Bern, 1 Tag)

  • Wissenschaftliche Schreibprozesse begleiten (Universität Bern, 2 Tage)

  • Prüfungen planen, durchführen und auswerten (Universität Bern, 2 Tage)

  • Selbstgesteuertes Lernen an der Hochschule (Universität bern, 2 Tage)

Scholar Google:

Andere Tätigkeiten Roger Hilfiker
Auswahl Projekte:

Zentralvorstand
Rheumaliga Schweiz

Übungsprogramm
Posterpreis

Leenaards
Forschungspreis

Artikel zu Partizipation
in der Physiotherapie

Reha Rheinfelden
Forschungspreis

Living
Systematic Review
Telerehabilitation

LinkedIn & Scholar Google:



Physiotherapie Tschopp & Hilfiker

Häufig gestellte Fragen

Hier ein paar Antworten auf häufig gestellte Fragen:



Wir haben gerade erste eröffnet, die Fragen werden wohl erst kommen. Hier schon mal ein paar Fragen, die wir häufig hören:


Wenn Sie zu einer der Fragen die Antworten sehen möchten, können Sie auf die Frage klicken. Klicken Sie ein zweites Mal darauf, verschwindet die Antwort wieder.

Arthrose betrifft nicht nur den Knorpel, sondern das gesamte Gelenk und hat Auswirkungen auf die Gesamtheit der betroffenen Person. Internationale Expert:innen, sowohl Ärzt:innen als auch Physiotherapeut:innen, empfehlen als Grundbehandlung für alle Patient:innen eine Kombination aus Patient:innenschulung, Übungstherapie und Gewichtsreduktion, falls der BMI ≥ 25 ist.

Weitere umfassende Informationen zur Arthrose können auf der Website der Rheumaliga Schweiz (hier klicken) gefunden werden.

Wenn Sie mehr über die Häufigkeit von Arthrose in der Schweiz erfahren möchten, finden Sie hier entsprechende Graphiken und Statistiken.

Die internationalen Richtlinien für die Behandlung von Knie- und Hüftarthrose besagen, dass eine Patient:innenschulung, progressive, zunächst überwachte Übungstherapie und Gewichtsreduktion (falls BMI ≥ 25) für alle Patient:innen die bevorzugte Therapie sein sollten. Dies wird in der folgenden Abbildung zusammengefasst.

Behandlungsprioritäten Arthrose Physiotherapie Tschopp & Hilfiker

Information über die wichtigsten internationalen Leitlinien:

Überblick über die deutschen Leitlinien für Arthrose.

NICE Leitlinie

Leitlinien der Osteoarthritis Research Society International (OARSI).

Übersicht über die EULAR Leitlinien.

Und noch etwas: trainieren kann man überall, sogar im Büro 😜 !

Behandlungsprioritäten Arthrose Physiotherapie Tschopp & Hilfiker

Wir bieten auch ein international erprobtes Arthrose-Programm an: GLA:D - Gut leben mit Arthrose.

Klicken Sie hier, um mehr über das GLA:D Programm zu erfahren.

Das Sturzrisiko nimmt mit dem Alter zu, es ist jedoch auch erhöht, wenn Gesundheitsprobleme zu einem verminderten Gleichgewicht, Sehproblemen, Schwindel, oder Kraftverlust führen. So haben zum Beispiel auch Menschen mit Arthrose ein erhöhtes Sturzrisiko. Aber auch verschiedene Medikamente können die Sturzgefahr erhöhen. Lassen Sie sich von ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt dazu beraten.

Die Beratungsstelle für Unfallverhptung (BFU) hat eine ausgezeichnete Webseite zum Thema Stürze (hier klicken)

Sie können dort Ihr eigenes Sturzrisiko abschätzen, Sie finden Informationen, wie Sie Ihr Zuhause sicherer machen, Sie finden eine Serie von Übungen, die Sie selber machen können, und vieles mehr.

Eine weitere sehr gute Internetseite ist die StoppSturz Seite (hier klicken).

Für eine erste Abklärung, ob Sie Sturzgefährdet sind, wird oft ein einfacher Fragebogen benutzt. Davon gibt es verschiedene Varianten.

Sie sehen hier, wie die Ärzt:innen das Sturzrisiko abklären (hier klicken).


Oder Sie können gleich auf unserer Internetseite einen kurzen Fragebogen ausfüllen. Nach dem Ausfüllen, können Sie ein PDF mit einem kurzen Bericht runterladen und die Resultate mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt besprechen.


Den Link finden Sie hier unten:

Sturzrisikoabklärung mit ein paar wenigen Fragen auf Deutsch (wie es das amerikanische CDC empfiehlt).

Sie finden den Original-Algorithmus hier (hier klicken)

Falls der Fragebogen ein erhöhtes Sturzrisiko angibt, empfiehlt die amerikanische Gesundheitsbehörde CDC, dass der Grund des Risikos abgeklärt wird. Dazu gehöhren neben einer ärztlichen Untersuchung auch die Abklärung, ob es zu Hause Sturzrisiken gibt. Diese Abklärung ist natürlich für alle Personen sinnvoll. Die Rheumaliga Schweiz hat hier ein Angebot, siehe Link hier unten:

Sie finden mit folgendem Link Informationen zu einer sehr wertvollen Intervention der Rheumaliga Schweiz:

(hier klicken: https://www.rheumaliga.ch/angebote/dienstleistungen/sturzpraevention).

Weiter sollte auch die Sehfähigkeit, wie auch das Gleichgewicht und die Kraft getestet werden (besprechen Sie das mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt). Wenn wir in der Physiotherapie das Gleichgewicht und die Kraft testen, benutzen wir einfache Tests, die ohne Geräte durchgeführt werden können.

Sie finden hier auch ein kurzes Video, leider auf Englisch:

Beantworten Sie ein paar Fragen, um abzuklären, ob Sie sturzgefährdet sind. Achtung: Dieser Fragebogen wird vom amerikanischen Gesundheitsinstitut CDC empfohlen, es ist jedoch keine medizinische Diagnose! Fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt!

Sturzrisikoabklärung mit ein paar wenigen Fragen auf Deutsch (wie es das amerikanische CDC empfiehlt).



Sie können auch mit folgendem - von internationalen Expert:innen empfohlenen - Algorithmus herausfinden, ob Sie sturzgefährdet sind.

Klicken Sie hier, um zum Algorithmus zu gelanden.

Es gibt Hinweise, dass gewisse wetterabhängige Faktoren die Symptome verändern können. Temperaturschwankungen , Feuchtigkeitswerte und Druckänderungen werden in wissenschaftlichen Studien genannt.

Fu, K., Metcalf, B., Bennell, K. L., Zhang, Y., Deveza, L. A., Robbins, S. R., ... & Hunter, D. J. (2021). Association of weather factors with the risk of pain exacerbations in people with hip osteoarthritis. Scandinavian Journal of Rheumatology, 50(1), 68-73.

Timmermans, E. J., Schaap, L. A., Herbolsheimer, F., Dennison, E. M., Maggi, S., Pedersen, N. L., ... & Deeg, D. J. (2015). The influence of weather conditions on joint pain in older people with osteoarthritis: results from the European Project on OSteoArthritis. The Journal of rheumatology, 42(10), 1885-1892.

Dorleijn, D. M., Luijsterburg, P. A., Burdorf, A., Rozendaal, R. M., Verhaar, J. A., Bos, P. K., & Bierma-Zeinstra, S. M. (2014). Associations between weather conditions and clinical symptoms in patients with hip osteoarthritis: a 2-year cohort study. PAIN®, 155(4), 808-813.

Timmermans, E. J., Schaap, L. A., Herbolsheimer, F., Dennison, E. M., Maggi, S., Pedersen, N. L., ... & Deeg, D. J. (2015). The influence of weather conditions on joint pain in older people with osteoarthritis: results from the European Project on OSteoArthritis. The Journal of rheumatology, 42(10), 1885-1892.

Der nächste Artikel erwähnen wir hier nur, weil wir eine enge Verbindung mit Leukerbad haben. Es gibt einen interessanten englischsprachigen Artikel über die Winde und die Wetterfühligkeit in Leukerbad. Hier unten eine Übersetzung einer Textpassage aus dem Artikel:

Ja, wenn es im Tal einen starken Föhn gibt, mit einer Windgeschwindigkeit von 120 oder 100 Stundenkilometern, dann spüren wir den Einfluss hier in Leukerbad, aber minimal, wir haben das Gefühl von Druck in den Ohren, und dann kommt der Föhn über den Bach und drückt hier drunter. Die warme Luft trifft dann auf unsere kalte Luft, und das macht dann sehr komische Situationen. Und wenn danach die Bise kommt, die alles kalt macht, alles wegpustet, das ist interessant ...

Strauss, S. (2007). An ill wind: the Foehn in Leukerbad and beyond. Journal of the Royal Anthropological Institute, 13, S165-S181. .

Vorteile des Trainings an Geräten

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Sind die Geräte richtig eingestellt, bieten Sie einen gewissen Schutz vor falschen Bewegungen und körperlichen Schäden. Beim Training an freien Gewichten benötigt man mehr Kontrolle, oft sogar eine konstante Überwachung durch eine Fachperson.

Man kann also sagen, dass ein Training an Geräten sicherer ist, als das Training mit freien Gewichten.

Ein weiterer Vorteil der Geräte ist, dass man die Belastung sehr gut dosieren kann. Zum Beispiel ist es schwierig die Beinkraft zu trainieren, wenn eine Person keine Kniebeuge im Stand durchführen kann. Hier hilft eine Beinpresse (siehe Bild oben, das Bild ist nicht von unserer Praxis), es kann so mit sehr wenig Gewicht trainiert werden.

Ein grosser Vorteil des Trainings an Geräten ist auch, dass man dazu meistens in ein Zentrum geht, wo gleichzeitig auch andere Mitmenschen trainieren. Schon das hat für viele Patient:innen eine grosse positive Wirkung auf die Motivation. Zu sehen, dass andere Patient:inen trotz ähnlicher Probleme auch trainieren können, fördert auch das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Vorteile des Trainings mit freien Gewichten

Ein Training mit freien Gewichten stellt hohe Anforderungen an die Koordination. Dies ist kann ein Vorteil sein - denn schliesslich wollen wir die Koordination ja auch trainieren. Der Nachteil ist aber, dass es mehr Zeit und Betreuung benötigt, die Bewegung / Übung zu erlernen. Sogar erfahrene Athleten lassen sich oft noch während dem Training mit Hanteln betreuen.

Vorteile des Trainings mit dem eigenen Körpergewicht

Das Training mit dem eigenen Körpergewicht ist eigentlich auch sehr sicher, aber es braucht auch hier oft etwas mehr Betreuung, vor allem um die Übungen so anzupassen, dass die Belastung entsprechend des Trainingsziel angepasst wird. Dies ist nicht immer einfach und benötigt etwas Fachwissen und Kreativität.

Ein grosser Vorteil ist, dass ein Training mit dem eigenen Körpergewicht überall und mit wenig Zeitaufwand durchgeführt werden kann.

Was bieten wir an?

Wir haben eine kleine Praxis ohne Kraftgeräte. Wir sind überzeugt, dass für die meisten Patient:innen Übungen ohne Geräte viele Vorteile bringen. Falls ein Krafttraining an Geräten nötig wird, gibt es in Brig verschiene Kolleg:innen, die Kraftgeräte in der Physiotherapie anbieten.

Auf englisch nennen wir diesen Therapie-Ansatz Cognitive Functional Therapy. Da die Häufigkeit von Rückenschmerzen trotz unzähligen Therapie-Angeboten über die Jahre nicht abgenommen hat, haben ein paar international anerkannte Kliniker und Forscher basierend auf den wissenschaftlichen Daten einen modernen Therapieansatz zusammengestellt.

Cognitive Functional Therapy (CFT) ist eine Form der Physiotherapie, die sich auf die Behandlung von Schmerzen im Bewegungssystem spezialisiert hat. Sie basiert auf der Idee, dass Schmerz ein komplexes Phänomen ist, das nicht nur durch körperliche Faktoren, sondern auch durch psychosoziale und kognitive Aspekte beeinflusst wird. Das Ziel von CFT ist es, den Patient:innen ein besseres Verständnis für ihren Schmerz zu vermitteln, indem sie lernen, wie er entsteht und aufrechterhalten wird. Dabei werden die körperlichen, psychosozialen und kognitiven Faktoren berücksichtigt, die zur Schmerzentstehung beitragen können. CFT zielt darauf ab, den Patient:innen dabei zu helfen, ihre Schmerzen besser zu bewältigen, indem sie ihre körperlichen Aktivitäten anpassen und verändern, um ihre Funktionsfähigkeit zu verbessern. CFT verwendet eine Vielzahl von Techniken und Strategien, um dieses Ziel zu erreichen. Dazu gehören Übungen zur Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit, aber auch kognitive und psychologische Techniken wie Schmerzbewältigungsstrategien und kognitive Umstrukturierung. Die Therapie zielt darauf ab, den Patient:innen Werkzeuge und Fähigkeiten zu vermitteln, die ihnen helfen, mit ihren Schmerzen umzugehen und ihre Lebensqualität zu verbessern. Insgesamt ist Cognitive Functional Therapy eine multidisziplinäre und individualisierte Therapieform, die darauf abzielt, die Lebensqualität von Patient:innen mit Schmerzen im Bewegungssystem zu verbessern, indem sie körperliche, kognitive und psychologische Faktoren berücksichtigt.

Einen englischsprachigen Artikel zu dieser Therapie finden Sie hier (klicken).

Falls Sie lieber ein Video anschauen möchten, empfehlen wir folgendes Video. Es wird jedoch englisch gesprochen.

Aus was besteht diese Therapie?

Zentral ist eine sehr umfassende Untersuchung, bei der wir aber nicht nur klinisch untersuchen, sondern auch sehr gut beobachten und noch wichtier: sehr lange und gut zuhören. Wir wollen beobachten, wie die Patient:innen Aktivitäten ausführen um mögliche Änderungen vorzuschlagen, die das Problem verbessern. Weiter wollen wir zum Beispiel verstehen, wie die Patient:innen ihre Problematik der Rückenschmerzen (oder anderen Schmerzen) interpretieren, was sie für Überzeugungen haben, welche Ängste in Bezug auf die Schmerzen vorhanden sind. Der kognitive Teil der Therapie hat viel mit dem Verständis für den Schmerz zu tun. Wir und die Patient:innen sollen den Schmerz richtig einordnen und verstehen. Der funktionale Teil der Therapie besteht aus Änderungen von Verhaltensmustern und einer Verbesserung der problematischen Bewegungen und Aktivitäten. Dieser Ansatz ist keine Wundertherapie oder Wunderheilung und er wird eben genau dann gewählt, wenn keine einfachen Therapieansätze hilfreich waren.

Hmm..., das ist eine sehr gute Frage und gar nicht mal so einfach zu beantworten.

Die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind klar bezüglich Umfang.


WHO Empfehlungen körperliche Aktivität Physiotherapie Tschopp & Hilfiker

Eigene Graphik, angelehnt an "World Health Organization Global status report on physical activity 2022". Klicken Sie auf das Bild, um den WHO-Bericht als PDF herunterzuladen. Klicken Sie hier, um zur Webseite des Berichts der WHO zu gelangen.

Klicken Sie hier, um zum Aktionsplan der WHO zu gelangen.

Pro Woche sollten Sie mindestens 150 bis 300 Minuten mit moderater Intensität oder 75 bis 150 Minuten mit hoher Intensität körperlich aktiv sein.

Für noch mehr gesundheitliche Vorteile, empfielht die WHO zusätzlich an mindestens zwei Tagen pro Woche ein Krafttraining für alle wichtigen Muskelgruppen durchzuführen.

Sind Sie älter als 65 Jahre alt, sollten Sie laut WHO an drei Tagen zusätzlich Übungen durchführen, die das Gleichgewicht, die Koordination und die Muskelkraft fördern.

Die Empfehlungen darüber, was moderate und hohe Intensität bedeutet, sind nicht ganz klar.

Sie sind jedoch auf der sicheren Seite, wenn Sie sich an folgende Faustregel halten:

Moderate Intensität bedeutet, dass Sie während der körperlichen Aktivität noch ganze Sätze reden könnten und auch noch knapp fähig sind, ein Liedchen zu singen.

Für die hohe Intensität kommt es darauf an, ob Sie die Aktivität kontinuierlich oder mit intervallen durchführen. Bei einer kontinuierlichen Aktitivtät wäre eine hohe Intensität, wenn Sie noch ganze Sätze reden können, aber nicht mehr ein Lied singen könnten.

Für Intervalltraining kann hohe Intensität sogar bedeuten, dass Sie nicht mehr ganze Sätze reden können.

Besprechen Sie die körperliche Aktivität mit ihrer Hausärztin oder ihrem Hausarzt.

Wir können Sie beraten, wie Sie die Intensität am besten auswählen und steuern.

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Tanzen ist übrigens eine ausgezeichnete körperliche Aktivität. Wichtig ist, dass Sie eine Aktivität finden, die Ihnen auch noch Spass macht. Der Nutzen für die Gesundheit kommt nämlich nur, wenn man regelmässig aktiv ist.

Gerade auch bei Übergewicht ist eine körperliche Aktivität wichtig. Roger rennt zum Beispiel nicht gerne flach auf Asphalt, deswegen sucht er sich hügelige strecken im Gelände aus. Hochrennen ist kein Problem und beim runtegehen achtet er auf eine gute Kontrolle, d.h. er lässt es nicht "la tschädere", um die Gelenke nicht zu überlasten 😜 . Oft macht er auch "Stöcklitraining", neudeutsch auch Nordic-Walking genannt. Durch das Benutzen von Langlaufstöcken werden noch mehr Muskeln trainiert. Melden Sie sich doch bei ihm, falls Sie eine Instruktion in Stöcklitraining möchten.

Behandlungsprioritäten Arthrose Physiotherapie Tschopp & Hilfiker

Behandlungsprioritäten Arthrose Physiotherapie Tschopp & Hilfiker

Über dieses Thema wurden ganze Bücher geschrieben, aber wir versuchen einmal, dies hier kurz und knapp zu beantworten:

Zuerst unterscheiden wir zwischen Ausdauer und Krafttraining, da hier die Intesität anders beurteilt wird.

Ausdauertraining

Die Intensität eines Trainings kann in mehrere Zonen eingeteilt werden. Hier gibt es verschiedene Einteilungen; am bekanntesten sind die drei Modelle mit 3, 5, oder 7 Zonen.

Wir schauen uns zuerst das 3-Zonen Modell an. Die drei Zonen werden durch zwei "Schwellen" abgegrenzt: die Laktatschwelle 1 und die Laktatschwelle 2.

Eigentlich sind diese Schwellen keine klaren Trennlinien, sondern breitere Übergangszonen, doch der Einfachheit halber sprechen wir klaren Trennungen.

Die Schwelle links wird die erste ventilatorische Schwelle genannt und die rechte Schwelle die zweite ventilatorische Schwelle.

Oft werden diese Schwellen im Internet oder Büchern in Prozenten der maximalen Herzfrequenz oder der maximalen Leistung angegeben. Je nach Trainingszustand befinden sich diese Schwellen jedoch an unterschiedlichen Punkten. Eine untrainierte Person hat z.B. die erste ventilatorische Schwelle relativ zur maximalen Leistung an einem tieferen Punkt als eine trainierte Person. Bei untrainierten liegt diese erste Schwelle zum Beispiel etwa zwischen 45 und 60% der VO2max, bei trainierten zwischen 60 und 70% der VO2max.


Erste ventilatorische Schwelle

Stellen wir uns vor, wir beginnen ganz langsam zu laufen. Alle paar Minuten erhöhen wir unser Tempo ein wenig. Beim Schnellerwerden kommt irgendeinmal der Punkt, ab dem die Atmung schneller wird, da der Körper mehr CO2 abatmen muss, weil er jetzt relativ gesehen etwas weniger Fett verbrennen kann und etwas mehr Kohlenhydrate benutzen muss; dadurch kommt es auch zum ersten Anstieg des Laktats. Sie können an diesem Punkt immer noch einen ganzen Satz reden und sogar noch ein Liedchen singen, aber das Reden fällt nicht mehr ganz so leicht wie vor dieser Schwelle.

Unterhalb dieser Schwelle können sie sehr lange trainieren, ohne wirklich Müde zu werden. Bei gleichem Tempo (respektive gleicher Leistung), bleibt die Herzfrequenz längere Zeit gleich, befor sie etwas nach oben abdriftet. Je besser ausdauertrainiert Sie sind, desto länger bleibt die Herzfrequenz hier bei gleicher Leistung gleich.

Zweite ventilatorische Schwelle

Wenn wir nun so weiter fahren und alle paar Minuten die Geschwindigkeit erhöhen, werden wir an einen Punkt kommen, wo wir kaum noch einen ganzen Satz reden können. Das ist nun die zweite ventilatorische Schwelle, bei uns auch die individuelle anaerobe Schwelle genannt. Hier steigt das Laktat noch steiler an (siehe Abbildung).

An dieser zweiten Schwelle können Sie je nach Trainingszustand unterschiedlich lange trainieren. Untrainierte können vielleicht nur 10 Minuten an dieser Schwelle aktiv sein; sehr ausdauertrainierte Personen, wie z.B. Marathonläufer oder Velofahrer, können etwa eine Stunde an dieser Schwelle laufen oder fahren.

Einen deutschsprachigen Artikel zum Thema finden Sie hier (hier klicken). Tanzen_glisic_alina

Ein Fehler der oft gemacht wird, ist dass man zu viele Trainings zwischen den beiden Schwellen durchführt. Idealerweise macht man längere Trainings an der ersten ventilatorischen Schwelle und ein paar wenige Trainings in einem höheren Bereich, entweder an oder über der zweiten ventilatorischen Schwelle.

Hochintensive Trainings führen schnell zu einer Verbesserung der Leistung, langsamere Trainings geben jedoch eine gute Basis. Die optimale Mischung macht es aus.

Lassen Sie sich von ihrer Ärztin oder ihrem Arzt beraten. Wir können Ihnen danach bei der Detailplanung helfen.

Oft werden Trainingsempfehlungen in Prozenten der maximalen Herzfrequenz oder der Heart-Rate-Reserve angegeben. Im Durchschnitt stimmen diese Empfehlungen nicht schlecht, für die einzelne Person kann die Empfehlung jedoch ziemlich falsch sein. Idealerweise sollte man zumindest die erste ventilatorische Schwelle, respektive die erste Laktatschwelle, bestimmen lassen. Idealerweise wird dies mit einer Spiroergometrie durchgeführt. Diese ist jedoch teuer. Ein einfacher Laktat-Stufentest genügt auch, um die erste Laktatschwelle zu bestimmen.

Die erste Laktatschwelle, d.h. der erste deutliche Anstieg des Laktats, stimmt relativ gut mit der ersten ventilatorischen Schwelle überein.

Für die Bestimmung dieser ersten Laktatschwelle muss man sich während des Tests auch nicht voll ausbelasten, somit ist der Test einfach und sicher durchführbar. Für die Laktatmessung wir bei jeder Belastungsstufe ein kleiner Tropfen Blut vom Finger genommen.

Je schneller Sie trainieren, desto mehr Energie wird benötigt. Doch schnell trainieren hat Nachteile: Sie bekommen Hunger, da die Kohlenhydratspeicher schnell geleert werden. Oft meldet sich dann der Heisshunger.

Wenn Sie langsamer trainieren, verbrennen Sie zwar weniger Kalorien, aber die Energie wird vermehrt aus Fett gewonnen. Falls Sie davon genug haben, ist es also von Vorteil, etwas langsamer, dafür etwas länger zu trainieren.

Für die Fettverbrennung ist die optimale Intensität an der ersten ventilatorischen Schwelle. Dort verbrennen Sie am meisten Fett. So können Sie am längsten Trainieren, ohne zu schnell die Kohlenhydrate zu leeren.

Dieser Punkt wird auch FatMax genannt.

Sie können diese Intensität mit einem Laktatstufentest bestimmen. Wir führen diese Tests bei uns in der Physiotherapie Tschopp & Hilfiker auf dem Fahrradergometer oder draussen zu Fuss durch (48 CHF + Material (ca. 12 CHF)).

Sie können eine einfachere Version des Tests auch selber durchführen

Suchen Sie sich einen Text, den Sie auf dem Ergometer lesen können.

Wählen Sie eine Geschwindigkeit, respektive Leistung (Watt), bei der Sie noch normal reden können.

Fahren Sie 4 Minuten mit dieser Watteinstellung. In den letzten 30 Sekunden dieser Stufe lesen Sie laut den Text vor.

Falls Sie noch angenehm reden können, gehen Sie zur nächsten Stufe über.

angenehm reden könnten wir auch so definieren, dass jemand der sie hört, nicht merkt, dass sie gleichzeitig Sport treiben.

Erhöhen Sie die Watteinstellung um 20 Watt und fahren Sie wieder 4 Minuten. Auch hier lesen Sie in den letzten 30 Sekunden den Text laut vor.

Sie haben ihre erste ventilatorische Schwelle erreicht, wenn sie nach 5 Wörtern schon tiefer atmen müssen

Oder wir könnten es auch so definieren, dass jemand, der Ihnen zuhört, deutlich merkt, dass Sie gleichzeitig Sport treiben.

Falls dies nicht der Fall ist, erhöhen Sie die Leistung wiederum um 20 Watt und fahren wie zuvor weiter, bis, dass Sie den Punkt erreicht haben, wo Sie nicht mehr angenehm vorlesen können.

Einen deutschsprachigen Artikel zum Thema finden Sie hier (hier klicken).

Für Interessierte hier ein englischsprachiger Artikel (hier klicken). Physiotherapie Tschopp Hilfiker Fett- und Kohlenhydratverbrennung beim Training

Die Grafik stammt aus einer wissenschaftlichen Studie über Inaktivität und körperliche Aktivität. Die Grafik zeigt die Auswirkungen von körperlicher Inaktivität und körperlicher Bewegung auf verschiedene Aspekte der Herz-Kreislauf-Gesundheit. Die Grafik ist in vier Teile gegliedert: Der erste Teil zeigt die Rolle von körperlicher Inaktivität bei der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Er zeigt, wie körperliche Inaktivität zu einer Reihe von Risikofaktoren wie Fettleibigkeit, Insulinresistenz, Dyslipidämie, Entzündung und oxidativem Stress beiträgt, die wiederum zu Endotheldysfunktion, Arteriosklerose und Bluthochdruck führen können. Der zweite Teil zeigt die Rolle von Bewegung bei der Prävention und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Er zeigt, wie Bewegung verschiedene Mechanismen aktiviert, die die Herz-Kreislauf-Gesundheit verbessern können, wie z.B. die Verbesserung der Endothelfunktion, die Verringerung der Arteriensteifigkeit, die Senkung des Blutdrucks, die Verbesserung der Lipidprofile, die Verringerung der Insulinresistenz und der Entzündung und die Erhöhung der antioxidativen Kapazität. Der dritte Teil zeigt die Rolle von Bewegung bei der Verbesserung der Herzfunktion und -struktur. Er zeigt, wie Bewegung das Herz-Kreislauf-System anpasst und stärkt, indem es die Herzfrequenz senkt, das Schlagvolumen erhöht, die Herzkammergröße vergrößert, die Wanddicke erhöht und die Kontraktilität verbessert. Der vierte Teil zeigt die Rolle von Bewegung bei der Verbesserung der peripheren Gefäßfunktion und -struktur. Er zeigt, wie Bewegung die Durchblutung und den Sauerstofftransport zu den Skelettmuskeln erhöht, indem es die Kapillarisierung erhöht, die Angiogenese (Neubildung von Blutgefässen) fördert und den Gefässtonus reguliert.

Die 2019 veröffentlichte Übersichtsarbeit gibt einen umfassenden Überblick über die Auswirkungen von Inaktivität und Aktivität (hier klicken). Dieser Artikel zeigt, dass Inaktivität und unregelmässige körperliche Aktivität einen negativen Einfluss auf die Qualität der Bandscheiben im Rücken haben (hier klicken). Physiotherapie Tschopp Hilfiker Fett- und Kohlenhydratverbrennung beim Training



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Tarife


  1. Alle unsere therapeutischen Leistungen werden von der Grundversicherung der Krankenkassen übernommen (nach Abzug des Selbstbehaltes), wenn Sie eine ärztliche Verordnung haben.

  2. Möchten Sie die Physiotherapie selber bezahlen, verrechnen wir:

  3. 48 CHF für 30 Minuten

  4. 96 CHF für 60 Minuten.

  5. Eine normale Physiotherapie-Sitzung dauert 30 Minuten.


  6. Möchten Sie eine Gruppentherapie selber bezahlen, verrechnen wir 25 CHF pro Lektion (~45 - 60 Minuten).

  7. Laktatstufentest zur Bestimmung der optimalen Trainingsintensität: 48 CHF plus Material (ca. 12 CHF).

  8. Personal Training ohne Verordnung: 48 CHF pro 30 Minuten.

  9. Beratungen (z.B. für wissenschaftliche Arbeiten): 100 CHF pro Stunde.

  10. Die erste Stunde Beratung ist gratis. Bei Masterarbeiten helfen wir sowieso gratis mit - immer im Rahmen der möglichen zeitlichen und fachlichen Ressourcen.



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027 530 03 06


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  • Wir haben kein Sekretariat und sind somit leider nicht jederzeit telefonisch erreichbar.

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    Roger Hilfiker: +41 (0)79 688 34 90



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    Marielle Tschopp hat jetzt
    Montag 07:30 - 12:00 13:30 - 19:00
    Mittwoch 07:30 - 12:00 13:30 - 19:00
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    Freitag 07:30 - 12:00 13:30 - 17:00
    Termine auf Anfrage auch ausserhalb Öffnungszeiten möglich

     Roger Hilfiker 

    Roger Hilfiker hat jetzt
    Dienstag 07:30 - 12:00 13:30 - 20:00
    Donnerstag 07:30 - 12:00 13:30 - 19:00
    Freitag 07:30 - 12:00 13:30 - 17:00



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    Was ist wissenschaftlich fundierte Physiotherapie

    Forschung über die Physiotherapie gibt es noch relativ wenig, deshalb ist vieles, was wir tun, noch nicht wissenschaftlich überprüft.

    Die Wissenschaft bringt uns nicht immer die nötigen Antworten, oft müssen wir ohne gute wissenschaftlichen Daten Entscheidungen treffen. Dessen sind wir uns bewusst.

    Die Physiotherapie ist ein junges wissenschaftliches Gebiet, wo es noch zu viele offenen Fragen gibt. So müssen wir als Berufsgruppe und als Einzelpersonen unser Handeln ständig überprüfen und anpassen.

    Es gibt jedoch gute Beispiele, wo die Forschung die Behandlung besser gemacht hat. So haben wir vor 30 Jahren Patient:innen mit Rückenschmerzen oft wochenlang zur Bettruhe überredet. Heute wissen wir, dass dies nicht gut ist.

    Wir wissen zum Beispiel auch, dass körperliches Training bis ins hohe Alter positive Wirkungen zeigt.

    Aus der Forschung wissen wir auch, dass Training bei Müdigkeit bei Patient:innen und Patienten mit Krebs gute Resultate erzielt, und wir wissen auch, dass vor einem Training bei Long-Covid zuerst abgeklärt werden muss, ob ein Post-Exertion Malaise vorhanden ist - Dies nur als einzelne Beispiele.

    Für uns gibt es drei Ebenen in der wissenschaftlich fundierten Physiotherapie:

    Arbeiten nach Leitlinien

    Hier halten wir uns an die Empfehlungen der internationalen Experten und deren Leitlinien, auf Englisch Guidelines genannt. Es gibt immer wieder Situationen, wo man nicht den Leitlinien entsprechend handelt - jede:r Patient:in ist schliesslich anders. Doch in diesem Fall müssen wir unser handeln besonders gut begründen.

    Studien lesen

    In Gebieten, wo es sehr häufig neue Studien gibt, genügt es nicht, nur die Leitlinien zu lesen. Diese sind oft nicht aktuell genug. Hier lesen wir die neusten Studien. Das ist sehr zeitaufwendig und wir können dies nur für Diagnosen tun, mit denen wir viele Patient:innen behandeln. Für uns sind dies Arthrose, Rücken- und Nackenschmerzen, Müdigkeit bei Krebs, MS und Long-Covid, sowie zu den Problemen des Alters.

    Eigene Forschung durchführen

    Forschung durchführen ist sehr aufwendig und teuer. Deswegen können wir dies nur vereinzelt tun. Für jedes Forschungsprojekt müssen wir zuerst Geld suchen (Drittmittel), um die Forschung durchzuführen. Forschung ist auch immer ein Mehraufwand für die Patient:innen. Deswegen sind wir immer sehr dankbar, wenn Patient:innen bereit sind, an unseren Forschungsprojekten mitzuwirken.

    Photo Roger Hilfiker



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    Sie können ganz klassisch mit einem Telefonanruf einen Termin buchen.

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    Da wir kein Sekretariat haben, können wir jedoch nicht immer ans Telefon gehen. Natürlich dürfen Sie aber immer eine Nachricht auf den Telefonbeantworter sprechen oder eine SMS senden.

    Alternativ können Sie auch online oder in der Calit-App Termine direkt auswählen und buchen.

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    Sie finden im folgenden Link mehr Informationen zur Online-Buchung: hier klicken, um mehr Informationen zur Calit-App zu bekommen.

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    So finden Sie uns:

    Physiotherapie Tschopp & Hilfiker
    Englisch-Gruss-Strasse 32, Haus Euklid
    3902 Glis

    Haus Euklid im zweiten Stock.

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    Kontaktformular

    Wir haben keinen Parkplatz beim Haus. Der nächste öffentliche Parkplatz ist 50 Meter entfernt bei der Hotelfachschule Ritz.

    Die Bushaltestellen der Ortsbusse 2 und 5 befinen sich etwa 30 Meter vor dem Haus.

    In Richtung Bahnhof hält der Bus auf dem Parkplatz des Altersheims. In Richtung Holzj oder Biela hält er gegenüber des Parkplatzes des Altersheims.


    Terminkalender Gruppenkurse

    Sie sehen im Kalendar (etwas weiter unten) die Gruppentermine.


    Kontaktieren Sie uns, falls Sie in einer Gruppe mitmachen möchten.

    Wier bieten folgende Gruppen an: Sie können auch hier unten klicken, um direkt eine E-Mail an die Praxis zu senden.
    Klicken Sie hier um eine E-Mail an tschopphilfiker@physio.praxismail.ch zu senden.

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